Charlotte Dujardin und Valegro siegten im Großen Dressurpreis von Aachen

Der Deutsche Bank Preis, eine Grand Prix Kür CDIO, bei dem die 15 besten Paare aus dem Grand Prix Spezial startberechtigt sind gewann heute mit 87,900 % die Britin Charlotte Dujardin. Sie war überglücklich, nicht nur über die 43.000,- € Siegprämie, sondern vor allem darüber, dass sie sich nach der komplett verpatzten Galopptour im Grand Prix am Donnerstag wieder an Ihre Leistungsmöglichkeiten annäherten. In ihrer neuen Kür, die sie in Aachen das zweite Mal vorstellte, lies Charlotte Valegro zur Filmmusik von "How to train your dragon" tanzen. Zahlreiche Höhepunkte zeigte das Paar, wie zum Beispiel: der starke Galopp auf der Mittellinie und im Anschluss eine super gesetzte doppelte Pirouette, tolle Piaffen, Piaff-Pirouetten und taktreine geschmeidige Übergänge.

 

Helen Langehanenberg und Damon Hill belegten mit 86,025 % den zweiten Platz, für den es 26.000,- € gab. Wie immer war Helen Langehanenberg sehr glücklich über Ihren tollen Hengst Dami und dankte ihrer Familie und dem Besitzer von Damon Hill, Christian Becks für die Unterstützung. "Wir hatten einen Fehler in der ersten Wechsel-Linie von Sprung zu Sprung, weil ich Angst hatte dass es zu knapp wird, und da gab ich die Hilfe wohl zu hastig. Dafür war Dami sehr gut in den Doppel-Pirouetten. Außerdem steigerte er sich hier in Aachen von Prüfung zu Prüfung, ich bin sehr zufrieden mit ihm", fasste sie Ihre Kür zusammen.

 

Die Siegerin der Herzen landete mit 85,150 % auf dem dritten Platz. Isabell Werth hatte nach der Vorstellung ihrer Ausnahmestute Bella Rose Freuden-Tränen in den Augen und erhielt für ihre tolle Leistung wieder standing ovations vom Publikum. Eine Kür mit höchstem Schwierigkeitsgrad, dennoch sah alles sehr leicht und harmonisch aus, wie beispielsweise Übergänge von Passage-Traversalen in Trab-Traversalen. Nur in der ersten Tour der Wechsel von Sprung zu Sprung unterlief dem Paar ein Fehler. Aber eine Isabell Werth zeigte eine zweite Linie mit 17 gelungenen Einerwechseln. Die erst zehnjährige Stute meisterte ihre Kür-Premiere mit Bravour. "Ich habe mich auf Grand Prix und Grand Prix Spezial konzentriert, ich wollte sie nicht durcheinander bringen, deshalb übte ich gestern Abend noch den Ablauf der Kür für mich mit Don Johnson. Sie hat noch nie so eine riesige Arena gesehen, sie war so konzentriert bei mir und wollte keine Fehler machen", sagte die Rheinländerin überglücklich.

 

Der vierte Platz ging mit 83,150 % an Kristina Sprehe auf Desperados, die als dritte Vertreterin des Deutschen Teams reiten durfte, da Mathias Alexander Rath mit Totilas auf einen Start zur Enttäuschung von Veranstalter und Publikum, verzichtete.

 

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