Mathias Alexander Rath und Totilas gewinnen den Preis der Familie Tesch in Aachen

Der Grand Prix CDIO, der zugleich Wertungsprüfung für den Lambertz-Nationenpreis und erste Wertungsprüfung für die Einzelwertung CDIO war, begann heute früh um 9.00 Uhr. Neununddreißig Paare gingen im neuen imposanten, nun von allen vier Seiten von Tribünen umrahmten Dressurstadion, das jetzt 6.900 Zuschauerplätze aufweist, an den Start.

Mathias Alexander Rath und sein 14-jähriger Rapphengst Totilas, konnten ihre Erfolgsserie fortsetzen. Nach einer zweijährigen, durch Krankheit von Pferd und Reiter bedingten Zwangspause ging das Paar diese Saison wieder an den Start. Im belgischen Kapellen, Wiesbaden, Perl und nun auch hier in Aachen ließen sie die Konkurrenz hinter sich. Mit 82,300 % sah das internationale Richtergremium die Beiden einvernehmlich auf Platz 1. "Es ist unglaublich, dass ich hier siegen konnte. Es waren die weltbesten Pferde am Start, die bereits alles gewonnen haben. Ich habe nicht einmal gewagt davon zu träumen, dass ich hier vorne stehen könnte," freute sich Mathias Alexander Rath. Er profitierte von den Fehlern der Weltranglisten Spitze. Die Engländerin Charlotte Dujardin auf Valegro vermasselte die gesamte Galopptour. Nach der Trabtour lag das Paar auf über 86 %, die gravierenden Fehler ließen die Wertnote auf 76,9 % fallen, was sie auf einen für sie ungewohnten 6. Platz manövrierte.

 

Helen Langehanenberg und ihr Damon Hill hatten den Sieg auf der Schlusslinie schon fast in der Tasche, als "Dami", leider zu früh entschied, dass die Prüfung zu Ende sei. Helen Langehanenberg reagierte den Bruchteil einer Sekunde zu spät und etwas zu heftig, so dass Ihr Hengst auch noch einen nicht geforderten Hupfer zeigte, ein teurer Fehler, der sich in der Note für die Piaffe, den Übergang sowie die Fußnote niederschlug. Mit 81,220 % war dies der 2. Platz. " Er stoppte zu früh, das spricht für seine Intelligenz", verteidigte sie fröhlich ihr übermotiviertes Pferd.

 

Die Holländerin Adelinde Cornelissen und ihr inzwischen 17-jähriger Wallach Jerich Parzival belegten mit 80,98 % den dritten Platz.

 

Isabell Werth und ihre erst 10-jährige Stute Bella Rose erhielten 79,580 % und lagen damit auf Platz 4. "Bella machte einen phantastischen Job, super Piaffen und Passagen, ich bin sehr glücklich. Es war ein überraschender Wettbewerb, wir sind alle sehr dicht beieinander, somit ist alles möglich", strahlte sie zufrieden über ihre Ausnahmestute.

 

Quelle: cj by kj-images | Foto: www.kj-images.com