Zwei Nachnennungen für das Derby

Zwei der größten rennsportlichen Unternehmungen der Welt greifen tief in die Tasche, um beim IDEE 145. Deutschen Derby dabei zu sein. Am Montag gingen zwei Nachnennungen für den am kommenden Sonntag in Horn gelaufenen Klassiker ein. Aus Irland wird Geoffrey Chaucer aus dem Stall von Aidan O’Brien die Reise nach Deutschland antreten, aus England kommt der von Charles Appleby trainierte Pinzolo. Eine nachträgliche Nennung kostet 65.000 Euro, zehn Prozent des gesamten Preisgeldes.

Das interessantere Pferd könnte Geoffrey Chaucer sein. Der Hengst, der Sue Magnier, Michael Tabor und Derrick Smith gehört, war im vergangenen Jahr bei zwei Starts ungeschlagen, hat dabei die renommierten Beresford Stakes (Gr. II) gewonnen. In dieser Saison begann er mit einem dritten Platz in Irland, wurde dann im Englischen Derby Letzter. Doch war er dort entschuldigt, er hatte einen schlechten Rennverlauf, wurde behindert und dann von seinem Reiter in Ruhe gelassen. Am vergangenen Samstag sollte er im Irischen Derby an den Start gebracht werden, doch hustete er kurz vor dem Rennen, wurde zurückgezogen. Das ist dem Vernehmen nach ausgestanden. In Hamburg soll er von dem Engländer Ryan Moore geritten werden, einem der besten Jockeys der Welt.

 

Pinzolo steht im Besitz von Godolphin, dem rennsportlichen Unternehmen von Scheich Mohammed Al Maktoum aus Dubai. Er hat bisher drei Rennen gewonnen, war auch im Englischen Derby am Start, wo auf Rang 14 ins Ziel kam. Sein Vater ist der deutsche Spitzendeckhengst Monsun. Als Reiter soll William Buick verpflichtet werden, wie Moore ein international führender Jockey.

 

Quelle: Comtainment GmbH

Andreas Kerstan

 

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