Der NÜRNBERGER BURG-POKAL macht Station auf Gestüt Bonhomme

Der Ritt um das Goldene Pferd, so lautet der Name des Dressurturniers auf dem Gestüt Bonhomme. Bei den Dressurfans hat sich das Turnier vor den Toren Berlins einen hohen Stellenwert erarbeitet, denn ein starkes Teilnehmerfeld und ein ausgewogenes Programm mit Wettbewerben bis auf Grand Prix-Niveau machen den Besuch lohnenswert. In diesem Jahr ist das Gestüt Bonhomme zudem Gastgeber der Deutschen Meisterschaften der Dressurreiter mit Handicap.

Besonderer Höhepunkt der Veranstaltung ist die Qualifikationsprüfung zum NÜRNBERGER BURG-POKAL, die seit einigen Jahren dort ausgerichtet wird. Im Vorjahr entschied Kathleen Keller mit ihrer Nachwuchshoffnung Desperados die Prüfung für sich. Aktuell haben mit Doppel-Olympasiegerin Nadine Capellmann, Top-Ausbilder Holga Finken und den früheren Berufsreiterchampions Hartwig Burfeind und Thomas Wagner zahlreiche Klassereiter ihr kommen angekündigt.

 

Einen ersten Eindruck über die Leistungsstäke der teilnehmen Paare gibt die Einlaufprüfung, die am Samstag, ab 8.00 Uhr ausgetragen wird. Wer es am Ende schafft, sich mit dem Sieg auf Gestüt Bonhomme für das Finale in der Frankfurter Festhalle zu qualifizieren, wird am Sonntag ermittelt. Der Beginn dieses Wettbewerbs ist ebenfalls auf 8.00 Uhr festgelegt.

 

Der 1992 auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung ins Leben gerufene NÜRNBERGER BURG-POKAL hat sich zur weltweit bedeutendsten Prüfung in der Ausbildung junger Dressurpferde entwickelt. Seit vielen Jahren gehören Teilnehmer aus dem Finale dieses Wettbewerbs zu den Mitgliedern des deutschen Championatskaders. Für die Olympischen Spiele von London 2012 und die Dressureuropameisterschaften in Dänemark im vergangenen Jahr wurden ausschließlich Pferde nominiert, die über den NÜRNBERGER BURG-POKAL gefördert wurden. Bei den kontinentalen Titelkämpfen 2013 gewann die deutsche Mannschaft nach 2005 erstmals wieder Gold in der Mannschaftswertung.

 

Quelle: mh public relations

Michael Heinen