Großer Preis der KMG Kliniken und neues Auto für Thomas Kleis

Es ist sein Name, der mit dem KMG Cup 2014 verknüpft ist: Thomas Kleis kam, sah und siegte fast überall beim CSI in Sommerstorf. Und der letzte Triumph des Wochenendes war der schönste – als letzter Starter im Stechen um die mit über 30.000 Euro dotierte Weltranglistenprüfung, den Großen Preis der KMG Kliniken und der Firma Rosier Stendal, holte sich der Profi aus Gadebusch den Sieg mit dem zehn Jahre alten For Success.

 

„Es ist echt unglaublich, das war ein sagenhaftes Wochenende,“ japste der 36-jährige Springreiter atemlos. „Das war einfach perfekt, hat alles gepasst, die Besitzer sind auch hier.“ Nach dem allerletzten Sprung fegte Kleis begeistert mit For Success los, winkte ins Publikum und wurde stürmisch gefeiert. Er hatte den zum Greifen nahen Sieg des Sachsen Michael Kleis (Leisnig) mit FST Dypilon, die bereits das Championat von Lübzer für sich entscheiden konnten, verhindert. „Ich möchte mich im Namen der Reiter bei den Veranstaltern bedanken,“ so Kleis, „wir hatten ein tolles Turnier und gute Bedingungen. Das ist nicht selbstverständlich.“ Kleis gewann vier der internationalen Springprüfungen, noch vor dem Großen Preis bereits mit seiner unverwüstlichen Questa Vittoria das Finale der mittleren Tour und am Vorabend das Barrierenspringen unter Flutlicht. Nur beim Jump & Drive musste er sich gemeinsam mit Sommerstorfs Stallmanager Michael Succow dem geballten Ehrgeiz von Heiko Schmidt (Neu-Benthen) und Denise Svensson (Schweden) „geschlagen“ geben.

 

Sommerstorfs internationaler KMG Cup lockte erneut tausende Zuschauer. Am Samstag füllte sich der Parkplatz innerhalb weniger Stunden und ganze Familien – gut gewappnet gegen etwaige Regengüsse – ließen sich gemütlich auf den überdachten Tribünen nieder. Am Sonntag war es brechend voll beim prestigeträchtigen Großen Preis der KMG Kliniken und des Autohauses Rosier. Das Unternehmen aus Stendal „trennte“ sich am Ende der Hauptprüfung leichten Herzens von einem schicken Audi – den fuhr Thomas Kleis gleich im Parcours Probe: „Neues Auto? Klar – kann ich immer gebrauchen.“

 

Rang zwei im Großen Preis ging an Michael Kölz und FST Dypilon, der für diesen Erfolg 4000 Euro Preisgeld einheimste. Da wird sich die Sächsische Gestütsverwaltung freuen, der der Hengst gehört. Der aus dem schleswig-holsteinischen Breitenburg stammende und in Mühlen lebende Philipp Rüping wurde mit Baldira Dritter vor dem dänischen Nationenpreisreiter Sören Pedersen auf Tailormade Chaloubet.

 

Quelle: Comtainment GmbH

Martina Brueske

 

Foto: Karl-Heinz Frieler

Thomas Kleis mit For Success