Future Champions kaum zu toppen

„Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Veranstalter Ulli Kasselmann sechs Tage Top-Reitsport mit den besten jungen Reitern der Welt in Hagen. Die Leistungsdichte der Länder sei unglaublich und so hätte es besseren Sport einfach nicht geben können. Davon überzeugte sich auch der Direktor im Springreiten des Weltreiterverbandes FEI John Roche persönlich. „Roche wird sein Fazit ziehen und ich hoffe das wir bei der FEI eine bessere Position bekommen“, so Kasselmann.

 

Nach einem katastrophalen Beginn mit Sturm und Starkregen lobte Kasselmann vor allem auch das Team der Future Champions. „Wir haben eine tolle Mannschaft, die zur Stange gehalten und die ganzen Umstände ausgeglichen hat. Das ist auch von den Reitern honoriert worden.“

 

Im Jahr 2015 wird zusätzlich zu Horses & Dreams meets Australia im April und den Future Champions im Juni auch der Nationenpreis der Dressurreiter bei CDIO im Juli auf dem Hof Kasselmann stattfinden. „Das ist eine Zusatzbelastung, aber auch eine Chance, den Landkreis Osnabrück und das Pferdeland Niedersachsen besser zu präsentieren“, erklärt der Reitsportexperte und Unternehmer aus Hagen, der mit seinem Team bereits 2005 binnen zwei Wochen die Europameisterschaft der Dressurreiter ausgerichtet hat.

 

Quelle: Anna Baden

PR- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Foto: Mark Große Feldhaus


Laura Klaphake siegt für Deutschland

 

Das letzte Springen am Sonntagabend war die Ausbeute der deutschen jungen Reiter. Die Schleifen für Platz eins bis vier bleiben im Gastgeberland der Future Champions. Allen voraus ritt Laura Klaphake aus Steinfeld mit Nifrane de Kreisker. Und das findet die 20-jährige unglaublich. „Die Future Champions sind einfach ein ganz besonderes Turnier mit super Bedingungen. Ich habe bereits zwei Mal mit der Mannschaft den Nationenpreis in Hagen gewonnen, aber in der Einzelwertung war ich bis gerade ewige Zweite.“ Hinter Klaphake folgten Maximilian Lill aus Antdorf, Marten Witt aus Friedrichskoog und der Lastruper Guido Klatte jun.. „Die deutschen Paare haben sich gut gezeigt, dass ist wenige Wochen vor der EM schon ein gutes Gefühl“, resümierte der Bundestrainer der deutschen Junioren und jungen Reitern Markus Merschformann.

 

Die Einzelwertung bei den Ponyreitern ging an die Norwegerin Lisa Ulven mit Cevin III vor Clara Hallundbaek aus Dänemark. Gerome Graefe aus Salzbergen landete mit Bartez als bester Deutscher auf Rang drei.

 

Rothenbergers räumen ab

 

Semmieke und Sönke Rothenberger aus Bad Homburg waren auch am Finaltag in Hagen einfach nicht zu schlagen und sicherten die Finals bei den Ponys und den jungen Reitern für Deutschland. Sönke kratzte mit Cosmo in der Junge-Reiter-Kür dicht an der 80-Prozent-Marke. 79.375 Prozent lautete das Ergebnis zum Sieg. Die Mannheimerin Vivien Niemann folgte mit ihrem Hannoveraner-Wallach von Compliment Wirsol´s Cipollini und 73.91 Prozent an zweiter Stelle. Auf Rang drei stand Maja Andreasen aus Dänemark mit dem 11-jährigen Skjoldsgaard Monte Vo. Eine weitere Dänin reite sich im Pony-Finale zwischen die Deutschen Semmieke Rothenberger und Paulina Holzknecht. Rothenberger gewann im Sattel von Paso Double mit 76.75 Prozent gewohnt souverän. Karoline Rohmann (DEN) folgte dicht dahinter mit 76.45 Prozent und Holzknecht ritt mit 74.70 Prozent auf den dritten Rang.

 

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