Premiere im Preis der Creditreform Pforzheim

Erstmals wurde auf dem Buckenberg die Hymne der Vereinigten Arabischen Emirate gespielt

 

Die Nationalhymne der Vereinigten Arabischen Emirate erklang am Samstag erstmals in der Geschichte des S&G Goldstadt Cups auf dem Pforzheimer Buckenberg: Mohammed Al Hajri gewann das Springen um den Preis der Creditreform Pforzheim, die zweite Qualifikation zum Finale der Youngster Tour, das am Sonntagvormittag stattfindet. Der 24-Jährige hatte den acht Jahre alten Holsteiner Hengst Al Hawajer Quidam’s A la Bonheur gesattelt und war ohne Fehler nach 64.51 Sekunden im Ziel. Damit verwies er Andreas Kreuzer (Sendenhorst), den Bereiter im Stall von Bundestrainer Otto Becker, und seinen siebenjährigen Hengst Cillarney auf den zweiten Platz (0/66.21). Die 20 Jahre junge Kanadierin Nicole Walker auf dem Hannoveraner Schimmelwallach Saphir wurde nach einem Ritt ohne Abwurf in 66.69 Sekunden Dritte.

Sieger Mohammed Al Hajri war in der ersten Quali am Freitag Sechster geworden und dabei ebenfalls ohne „Klotz“ geblieben, während Andreas Kreuzer und Nicole Walker mit jeweils einem Abwurf ins Ziel kamen. Dies bedeutete Platz 23 für die Kanadierin und Platz 24 für den Deutschen.

 

Rüdiger Renner gewinnt im Stechen Preis der Sparkasse Pforzheim Calw

 

Der Münchner Rüdiger Renner (45) gewann am Samstagnachmittag den mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Preis der Sparkasse Pforzheim Calw, die zweitwichtigste Prüfung des 15. S&G Goldstadt Cup – „C.F. Bardusch Gedächtnisturniers“. Auf dem zehnjährigen Oldenburger Wallach Celano absolvierte er den von Kursdesigner Christian Wiegand (Brakel) aufgebauten, 480 Meter langen Parcours mit 13 Hindernissen und 16 Sprüngen auch im Stechen fehlerfrei und durchbrach die Lichtschranke nach 46.93 Sekunden. Dafür gab es 6.000 Euro Preisgeld sowie wertvolle Punkte für die FEI Longines Weltrangliste.

 

Zwar blieb der Bronzemedaillengewinner in der Einzelwertung bei den Olympischen Spielen 2012 in London, Cian O’Connor (Irland), im Sattel von Quidam’s Flower, einer neuen Jahre alten Fuchsstute, ebenfalls ohne Abwurf, er war aber mehr als fünf Sekunden langsamer (0/52.31). Das bedeutete in dieser zweiten Qualifikation für den Großen Preis der S&G Automobil AG am Sonntag den zweiten Rang, 4.800 Euro Preisgeld und auch für ihn Weltranglistenpunkte. Die schnellste Zeit im Stechen, das insgesamt sieben Starter mit einer Null-Runde im Umlauf erreicht hatten, gelang der Schwedin Nicole Persson, die auf ihrer Stute Wiesielottie jedoch einen Abwurf hinnehmen musste und in 45.91 Sekunden Dritte wurde. Dafür erhielt sie neben den Ranglistenpunkten noch 3.600 Euro Preisgeld.

Preis der Pforzheimer Zeitung geht an Felix Haßmann – „Altmeister“ Hugo Simon Zweiter vor dem Baden-Württemberger Timo Beck

 

Felix, zum Zweiten: Nach seinem Erfolg am Freitag im Auftaktspringen der Großen Tour beim 15. S&G Goldstadt Cup – „C.F. Bardusch-Gedächtnispreis“ gewann Felix Haßmann am Samstag auf dem Pforzheimer Buckenberg auch die zweite Qualifikation zum Großen Preis der S&G Automobil AG am Sonntag. In der Zwei-Phasen-Springprüfung der Mittleren Tour um den Preis der Pforzheimer Zeitung hatte der Lienener wieder seinen neun Jahre alten Holsteiner Schimmelhengst Cayenne WZ gesattelt, und mit seinen fehlerfreien 33.48 Sekunden verdrängte Felix „der Glückliche“ den bis dahin führenden Österreicher Hugo Simon (0/33.64) um 16 Hundertstelsekunden auf den zweiten Platz. Der 71-jährige „Altmeister“, der in Weissenheim am Sand lebt, konnte auf dem Holsteiner Hengst CT den fünfmaligen baden-württembergischen Hallenchampion Timo Beck (Kehl) knapp auf Distanz halten. Der Pferdewirtschaftsmeister im Sattel von Hengst Habicht CR war nach 33.72 Sekunden ohne Abwurf im Ziel.

 

Die Siegerehrung nahm einmal mehr Albert Esslinger-Kiefer vor. Der Verleger des Medienpartners und Turniersponsors Pforzheimer Zeitung gratulierte einem glücklichen Felix Haßmann und allen anderen Platzierten.

 

Quelle: Hartmut Binder

Pressebüro Binder

 

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